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Stromversorgung für den Camping Wasserkocher
Camping Wasserkocher: Wie wichtig eine einwandfreie Stromversorgung ist, merkt man erst dann, wenn sie fehlt. Was in unserer Gesellschaft als alltäglich angenommen wird erfordert oft einiges an Organisation. Beim Campingurlaub muss man die Probleme dieser Logistik selbst lösen sprich, man muss sich selbst um die Stromversorgung für unterwegs und auf dem Campingplatz kümmern.
Unterwegs bleiben nicht viele Gelegenheiten. Wenn man seine Stromversorgung nicht aus teueren Solarzellen auf dem Dach des Fahrzeugs gewährleisten kann bleiben eigentlich nur noch die 12 Volt aus der Autobatterie. Angewiesen ist man beim Wohnwagengespann auf die Starterbatterie des Zugfahrzeugs. Nach der Übernachtung sollte diese aber auch noch den Motor zuverlässig zum Laufen bringen, so dass man in der Verfügbarkeit der elektrischen Energie doch eingeschränkt ist. Sitzt man abends am Übernachtungsplatz noch gemütlich, hat dann noch ein paar Lampen eingeschaltet, den Fernseher und vielleicht ist noch das eine oder andere Ladeteil für Kleingeräte zugange, dann kann der Vorrat in der Autobatterie bald erschöpft sein. Schnell hat dann der Motor am nächsten Morgen Startschwierigkeiten. Mit der ein oder anderen Zusatzbatterien im Gepäck ist besser bedient. Diese werden während der Fahrt von der Lichtmaschine oder korrekter ausgedrückt vom Generator des Zufahrzeugmotors geladen und stehen dann für die gesamten Zusatzverbraucher zur Verfügung.
Tagsüber können die zusätzlichen Akkus auch über Solarzellen geladen werden. Hat man das Wohnmobil nachts an 230 Volt angeschlossen werden die Bordbatterien über das Ladeaggregat mit geladen. Da die Ansprüche an solche Zusatzbatterien ganz anders sind als die an eine Starterbatterie wird ein anderer Batterietyp verwendet. Zum Starten des Motors ist für eine kurze Zeit einen hohen Stromabgabe notwendig. Dafür werden Bleiakkus verwendet, die in der Lage sind über kurze Zeiträume hohe Ströme abzugeben. Eine Bordbatterie muss dagegen die Leistung kontinuierlich abgeben. Als Bordbatterien kommen meist Gelakkus in Frage. Gegenüber der Bleibatterie haben die Gelakkus dazu den Vorteil, dass sie sich nicht schnell entladen. Man sieht also, in einem Reisemobil ist man für die Reise besonders gut ausgestattet, was die Stromversorgung angeht.
Mit einem Wohnwagengespann sollte man dagegen für die Übernachtung unterwegs lieber einen Campingplatz aufsuchen, wo man einen 230 Volt Anschluss hat. Kann man sich entsprechen einschränken und zur Beleuchtung auf akkubetriebene LED-Leuchten zurückgreift, kann man natürlich auch mit dem Wohnwagen außerhalb des Platzes auskommen. Dort kann dann der Kühlschrank auf 230 Volt betrieben werden und entsprechend Leistung bringen und man muss nicht immer auf die Autobatterie Rücksicht nehmen. Beim Anschluss an das 230 Volt Campingplatz-Netz gibt es einiges zu beachten: Das verwendete Kabel und die Kabeltrommel müssen unbedingt für den Außenbereich geeignet sein. Auf europäischen, insbesondere auf deutschen Campingplätzen findet man zum Anschluss nahezu nur noch den dreipoligen CEE Stecker. Dafür gibt es entsprechende Adapter, in den man den normalen 2 poligen Stecker aufstecken kann. Die meisten Stromnetze auf Campinganlagen sind mit 16 Ampere abgesichert. Ist der Campingplatz nahezu voll belegt, dann reduziert sich eventuell die Strommenge. Man sollte auch darauf achten, was die Elektrogeräte, die man dabei hat, für einen Stromverbrauch haben.
Dazu passt der entsprechende Camping Wasserkocher mit geringer Wattzahl
Ein Camping Wasserkocher ist ein Wasserkocher, den man auf Reise oder zum Camping mitnehmen kann. Deshalb werden solche Wasserkocher auch Reisewasserkocher genannt. Der wesentliche Unterschied eines herkömmlichen Wasserkochers zu diesem Reisewasserkocher ist, dass letzterer mit 12V betrieben wird. Demzufolge fasst ein Reisewasserkocher meist auch nur einen halben Liter Wasser, manchmal auch mehr und es dauert längere Zeit, bis ein Reisewasserkocher Wasser zum Kochen bringt, als dies ein herkömmlicher Wasserkocher für den Hausgebrauch kann. Der Vorteil eines Reisewasserkochers mit 12 Volt ist es, dass er mit einer Batterie wie zum Beispiel einer Autobatterie betrieben werden kann und man so unabhängig von einer konventionellen Stromversorgung ist.
Eine Camping Wasserkocher ist meistens günstiger und kostet oft um die 10 Euro. Deshalb kann man für Camping, Rundreise mit dem Auto oder mit dem Wohnmobil diese Reisewasserkocher empfehlen, wenn man auch unterwegs nicht auf Tee, Wärmflasche oder Babybrei verzichten möchte. Auch bei einem Reisewasserkocher sollte man auf jeden Fall auf die Sicherheit achten – er sollte zumindest über eine Abschaltautomatik verfügen.